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	<title>Exkursion &#8211; Museumsfreunde Böblingen</title>
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	<description>Kultur &#124; Geschichte &#124; Kunst</description>
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	<title>Exkursion &#8211; Museumsfreunde Böblingen</title>
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		<title>Archäologische Funde in der Sülchenkirche bei Rottenburg und ein Konzert in Oberschwandorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 17:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer lebendigen, kompetenten Führung durch den Theologen und Archäologen Matthias Raidt erfuhren wir, dass die Sülchenkirche auf einem alemannischen Gräberfeld aus dem 6./7.Jahrhundert steht. Vor etwa 10 Jahren wurden bei umfangreichen Ausgrabungen prächtige Grabbeigaben gefunden, die uns ein anschauliches...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-dHAr]"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1006" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6-225x300.jpg" alt="" width="156" height="208" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6-225x300.jpg 225w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6-768x1024.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6-1152x1536.jpg 1152w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_111254-6.jpg 1440w" sizes="(max-width: 156px) 100vw, 156px" /></a>In einer lebendigen, kompetenten Führung durch den Theologen und Archäologen Matthias Raidt erfuhren wir, dass die Sülchenkirche auf einem alemannischen Gräberfeld aus dem 6./7.Jahrhundert steht. Vor etwa 10 Jahren wurden bei umfangreichen Ausgrabungen prächtige Grabbeigaben gefunden, die uns ein anschauliches Bild vom Leben der Menschen hier vor 1500 Jahren vermitteln.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Nachmittag stand ein Konzert in der Atelierscheune des Ehepaars Pöllmann in Oberschwandorf auf dem Programm. Nach einem Kaffee durften wir ein wunderbares Kammermusik-Konzert mit vorwiegend klassischen Stücken, darunter Mozarts berühmtes g-Moll Klavierquartett genießen.  Anschließend konnten wir uns bei Sekt und Gebäck noch etwas miteinander austauschen und in guter Stimmung auf die eindrucksvollen Erlebnisse dieses Tages zurückblicken.</span></p>
<p>Bilder und Text: Gerda Lehmann</p>
<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-dHAr]"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1007 size-large aligncenter" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10-1024x640.jpg" alt="" width="1024" height="640" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10-1024x640.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10-300x188.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10-768x480.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10-1536x960.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20260718_170121-10.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht zur Zweitagesfahrt ins Frankenland</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/bericht-zur-zweitagesfahrt-ins-frankenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 17:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohlauf die Luft ist frisch und rein, wer lange sitzt muss rosten ! Den allerschönsten Sonnenschein lässt uns der Himmel kosten&#8230; Mit dieser ersten Strophe des Frankenlieds könnte man auch unsere Fahrt überschreiben, die nach einer Kaffeepause auf der Würzburger...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohlauf die Luft ist frisch und rein, wer lange sitzt muss rosten !</strong><br />
<strong>Den allerschönsten Sonnenschein lässt uns der Himmel kosten&#8230;</strong></p>
<p>Mit dieser ersten Strophe des Frankenlieds könnte man auch unsere Fahrt überschreiben, die nach einer Kaffeepause auf der Würzburger Raststätte, Coburg als erstes Ziel hatte.</p>
<p>Urkundlich 1056 erstmals erwähnt, wurden Handel und Stadtentwicklung in Coburg durch die Furt durch die Itz und die Kreuzung zweier Fernhandelsstraßen begünstigt.</p>
<div id="attachment_988" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-Eexu]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-988" class="wp-image-988 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web-1024x683.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web-300x200.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web-768x512.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web-1536x1024.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1902_web.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-988" class="wp-caption-text">Auf dem Marktplatz in Coburg, Foto: SH Pöllmann</p></div>
<p>Wir betraten die Altstadt durch das Ketschentor, das die befestigte und trocken liegende historische Innenstadt von der bei Regen morastigen Umgebung trennte und standen bald vor einem der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, dem Münzmeisterhaus. Dass es zwischenzeitlich verputzt war, erkennt man an den vielen kleinen Kerben im Holz.</p>
<p>Das zweite noch erhaltene Tor zur Stadt, das Judentor, stammt aus dem 13. Jahrhundert und grenzt an die z.T. noch erhaltene Stadtmauer.<br />
Der mittelalterliche Grundriß der Stadt soll sich an den von Jerusalem anlehnen:<br />
Zwei sich in der Stadtmitte kreuzende Straßen , die zu den vier Eingangstoren in der die Stadt umkreisenden Stadtmauer führten. Etliche jüdische Familien lebten über die Stadt verteilt. Da sie sich keine Häuser bauen durften, lebten sie zur Miete. Viele waren Händler (Hopfen, Vieh etc.) und trugen deutlich zum Wohlstand der Stadt bei und waren bald in der Lage finanzielle Hilfe zu leisten. Von Dauer war dieses Miteinander bekanntlich nicht – weder im ausgehenden Mittelalter noch später.</p>
<p>Am Rand der Altstadt stehen sich am Schlossplatz das Hoftheater und die Residenz Ehrenburg gegen-über. Mauritius dem Stadtheiligen und einst siegreichen Feldherrn ist die Morizkirche geweiht. Er ziert das  Stadtwappen wie  auch jeden Kanaldeckel.</p>
<p>Heute macht die HUK-Versicherung die einstige Residenzstadt, die zwischenzeitlich auch einmal verarmt war, wohlhabend.  Coburg hat ein originelles Interims-Theatergebäude und kann sich ein Drei-Spartenhaus leisten.</p>
<p>Hoch über der Stadt thront die Veste als eine der größten Befestigungsanlagen Deutschlands. Der einst  hier residierende Adel hatte enge Verwandtschaftsbande zum Hochadel, dem   Haus Windsor als auch zu den  Romanows. So sind dort die Innenräume reich ausgestattet: viele Gemälde von Lukas Cranach (aus Kronach – der Nachbarstadt) , der mit Luther befreundet war und ihn z.B.  mehrmals porträtierte. Jagdzimmer mit wunderbaren Wandschnitzereien, Gläsersammlung, Waffen, etc.<br />
In einer Stube hängen etliche Pavesen, auch Setzschilde genannt. Sie konnten vor den Kämpfer gestellt werden während er geschützt seine Armbrust nachspannte. Wir erfuhren auch, dass eine Stube ein Raum ist, dessen Ofen vom Flur aus beschickt wird – was für ein gesünderes Raumklima sorgte.<br />
So standen wir auch in den Lutherstuben – die Luther während des Augsburger Reichstags fünf Monate lang  bewohnte. Da unter Reichsacht stehend,  lebte er hier durch Kurfürst Friedrich den Weisen geschützt und war am Augsburg nächstgelegenen, Ort um mit dem Reichstag schneller korrespondieren zu können.<br />
Hier ist auch sein  fast 1000 Jahre altes, unversehrtes Hedwigsglas ausgestellt, das nachweislich im Besitz der Hl. Elisabeth von Thüringen war.<br />
Als Alleinstellungsmerkmal leistet sich Coburg die veränderte Orthographie in Veste  und Moriz.</p>
<p>( Link zu einem Beitrag über das jüdische Leben in Coburg: <a href="https://youtu.be/bRDclw7Dl_Y" target="_blank" rel="noopener">https://youtu.be/bRDclw7Dl_Y</a> )</p>
<p>Nach einer Kaffeepause auf der Terrasse der Burgschänke, ging es in den „fränkischen Gottesgarten&#8220;. Vorbei am Staffelberg, wo einst ein keltisches Oppidum stand, zur Wallfahrtskirche  Vierzehnheiligen. Hier hatte ein Schäfer im 15. Jhd immer an der gleichen Stelle mehrmals Erscheinungen. Auch von 14 Nothelfern. Und genau dieser Ackerfleck liegt im Zentrum des runden Gnadenaltars des Gotteshauses. Die endgültige geniale Planung der Basilika stammt vom Erbauer der Würzburger Residenz: Balthasar Neumann. Bei Sonne strahlt die aus gelben Sandstein erbaute Kirche über das umliegende Land (ähnlich wie die Birnau über den Bodensee).<br />
Ein kurzes Gewitter zwang uns, die Einführung im Bus zu hören.<br />
Danach war die Besichtigung der letzten Barock-Basilika möglich.<br />
Die 14 Heiligen bzw. Nothelfer (zumeist Märtyrer) decken mit ihrem Schutzpotential quasi alle Unbillen der Zeit ab dem 14.Jhd., als der Kult entstand, ab. Wie eine Allroundversicherung. Auslöser der Anrufungen waren u.a. die damaligen verheerenden Pestwellen, gegen die es im Gegensatz zu heute kein Antibiotikum gab. Man hat sicherheitshalber immer alle 14 gemeinsam angerufen.</p>
<div id="attachment_990" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-Eexu]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-990" class="wp-image-990 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web-1024x779.jpg" alt="" width="1024" height="779" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web-1024x779.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web-300x228.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web-768x584.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web-1536x1168.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6395_web.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-990" class="wp-caption-text">In der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, Foto: SH Pöllmann</p></div>
<p>Nach einer kurzen Anfahrt kam Bamberg in Sicht. Am deutlichsten sahen wir den Domberg, der sich über den beiden anderen Stadtteilen Inselstadt (zwischen den beiden Regnitzarmen) und Gärtnerstadt erhebt.<br />
Wir bezogen das Hotel am Kanal und hatten nicht mehr weit zum ältesten<br />
Brauhaus Bambergs dem „Sternla‘‘; der Biergarten war wohl auch auf Grund der vielen hier lebenden Studenten trotz Mittwochabend sehr gut besucht.</p>
<p>Mit einem Frühstück gestärkt, das keine Wünsche offenließ, die Koffer wieder im Bus verstaut, ging es per pedes oder Taxi zum Dom. Unsere Regenschirme hatten wir heute nur als Talisman dabei!</p>
<div id="attachment_991" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-Eexu]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-991" class="wp-image-991 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web-1024x768.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web-300x225.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web-768x576.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web-1536x1152.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_6400_web.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-991" class="wp-caption-text">Grablege Heinrich und Kunigunde im Bamberger Dom, Foto: SH Pöllmann</p></div>
<p>Vor dem Dom erwarteten uns schon unsere beiden FührerInnen, die uns den Dom und die gegenüberliegende bischöfliche Residenz mit Staatsbibilothek zuerst von außen betrachten liessen. Wir erkannten die aus statischen Gründen wieder zugemauerten Seitenfenster in der Höhe, die große gotische Rosette und die vier Türme. Vier Türme brauchte der Dom um sich auch äußerlich von den vielen anderen Kirchen abzuheben.</p>
<p>Durch die Adamspforte betraten wir den romanisch-gotischen Bau der nach einer für uns unfasslich kurzen Bauzeit von nur 40 Jahren im 13. Jhd. fertiggestellt wurde. Er war damals wie alle gotischen Kirchen bunt bemalt. Schließlich waren die meisten Gläubigen Analphabeten und konnten so wenigstens teilweise die Hl. Schrift und Kirchengeschichte „ lesen‘‘. In der Barockzeit entfernte man 12 Farbschichten und barockisierte den Dom. Das gefiel Ludwig I. im 19. Jhd. nicht mehr und der Dom erhielt die heutige schlichte Ausgestaltung.</p>
<p>Im linken Seitenschiff steht ein Schnitz-Altar von Veit Stoß (in Horb geboren aber v.a. in Nürnberg wirkend), der von der Sonne angestrahlt noch plastischer wirkte.</p>
<p>Starr mit einem Seitenpfeiler verbunden, schauten wir zum berühmten Bamberger Reiter hoch, dem ersten lebensgroßen Reiterstandbild nördlich der Alpen. Es ist eine Sandsteinskulptur um 1230, die möglicherweise König Stephan I. von Ungarn darstellt.</p>
<p>Vor der Empore im Westen liegen die Stifter und Gründer des Bistums, die als einzige Kaiser heilig gesprochen wurden: Kunigunde und Heinrich II. Die Deckplatte des Sarkophags schuf Tilmann Riemenschneider um 1500.<br />
Die beiden waren kinderlos – was Heinrich voraussah (chron. Nierensteinleiden, „lendenlahm‘‘ ?) und sich deshalb in Bamberg mit Bistumsgründung und Dom ein die Zeiten überdauerndes Denkmal setzte. Er wußte: Herrscher ohne Nachkommen waren in der Geschichte oftmals nur eine Fußnote. Nun ist aus seiner Stiftung, der hochherrschaftlichen Bergstadt, wie auch den (nicht nur symbolisch) darunter angesiedelten Stadtteilen der Untertanen sogar ein Weltkulturerbe geworden – und ein Touristenmagnet.</p>
<div id="attachment_989" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-Eexu]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-989" class="wp-image-989 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web-1024x666.jpg" alt="" width="1024" height="666" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web-1024x666.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web-300x195.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web-768x500.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web-1536x999.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_3110_web.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-989" class="wp-caption-text">Kaisermäntel im Bamberger Diözesanmuseum, Ausschnitte. Fotos: Anna Habel-Pöllmann</p></div>
<p>Ein weiteres Highlight: das Diözesanmuseum mit den phantastisch erhaltenen Kaisermänteln. Wie gut, dass man als Trägerstoff für den Sternenmantel die länger haltbare Seide wählte! Ursprünglich purpur-violett wurden die einzigartigen goldenen Stickereien bei der Restauration im 15. Jhd. auf blaue Seide genäht.<br />
Auch die anderen ausgestellten Mäntel aus dem 11.Jhd. sind ein einzigartiges Kulturgut!<br />
Papst Clemens II. wurde  im Dom beigesetzt. Eine Kopie des Sarkophags wurde uns hier gezeigt. Sein gut erhaltenes Ornat,hat auf dem inneren Holzsarg, von allen Umwelteinflüssen im Sarkophag geschützt, die Jahrhunderte wunderbar überdauert.</p>
<p>Das  600 kg schwere goldene Domkreuz wird alljährlich von 18 Männern an Fronleichnam in einer spektakulären Prozession durch die engen Altstadtstraßen getragen. Die Bamberger Fronleichnams-prozession schafft es meist in die Tagesschau – ist es doch nicht nur pittoresk sondern für uns heute auch eher ungewöhnlich, dass ganze Altäre geschultert werden.</p>
<p>Vom Museum ging es auf Kopfsteinpflaster und verkehrsberuhigt hinunter durch das alte Rathaus auf der Brücke. Der Bischof wollte den Bürgern kein Grundstück für ein Rathaus geben (ihre erstarkende Macht fürchtend) – so setzten sie es kurzerhand auf/über den Fluß, der niemandem gehört.<br />
Am Markt, der hier täglich stattfindet , und an vielen barockisierten Bürgerhäusern vorbei, über die Regnitz mit Wehren und Plätzen für die unzähligen früheren Mühlen, die auch den Reichtum einer Stadt ausmachten, gelangten wir schließlich in eine der ersten Braustuben Bambergs. Hier kann man auch das berühmte Rauchbier (die Gerste wird zuerst geräuchert) kosten, das aber nicht jedermanns Geschmack ist.<br />
Vorerst zum letzten Mal fränkisch, würzige Küche in der „Brauerei Spezial“..</p>
<p>Der 3. Stadtteil – auch unter Welterbeschutz stehend, ist hier unser letztes Ziel: die Gärtnerstadt mit dem Gärtner- und Häckermuseum.<br />
Einzigartig im süddeutschen Raum, widmet es sich dem gewerblichen innerstädtischen Leben der Gemüse- und Weingärtner, ihrer Kultur und ihrer Geschichte. Häcker ist fränkisch und bedeutet Winzer.<br />
Hier ist das Haus einer Gärtnerfamilie typisch eingerichtet – als Wohnhaus, aber auch mit allen Gerätschaften aus der vormaschinellen Zeit um 1900.<br />
Genial und immer noch für das Museum hergestellt: das Beggfreedla, eine Art Hacke mit deren scharfgeschmiedeter Klinge schnell die Unkrautwurzeln abgeschnitten und gleichzeitig auf der Erde die  oberflächlichen Kapillaren zerstört werden. Der Boden trocknet nicht so schnell aus und die Kleinstlebewesen des Bodens  werden  nicht gestört.<br />
Hinter dem Haus: ein vorbildlich angelegter Gemüsegarten mit Mischkulturen. Der jahrhunderte alte Gartenboden lässt jeden Hobbygärtner vor Neid erblassen: Die Gärtner profitierten früher von den nahegelegenen Stallungen der Kavallerie und damit von den Hinterlassenschaften der Rösser.<br />
Die meisten von uns  sahen sicher zum ersten Mal, wie Süßholz wächst. Neben leicht zu transportierenden Sämereien war Süßholz früher ein hochgeschätzter Bamberger Exportartikel. Noch heute ist in vielen Hustenmedikamenten Süßholzwurzel enthalten.</p>
<p>Alle hatten nun gehörig Kaffeedurst, der nach  kurzer Fahrt im Gartenkaffee von Schloss Seehof gestillt werden konnte.<br />
Das viertürmige, quadratisch angelegte Schloss der Fürstbischöfe wurde im 18. Jhd. fertiggestellt.<br />
Auch eine Brunnenanlage mit Wasserkaskaden gehört dazu, die alle zum Abschluss mit ihren Wasserspielen im Sonnenschein begeisterte.</p>
<p>Nach einer kurzen Sektpause auf der Raststätte mit Blick auf Würzburg, kamen wir angeregt und von vielfältigen Eindrücken erfüllt wieder wohlbehalten in Böblingen an.</p>
<div id="attachment_987" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-Eexu]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-987" class="wp-image-987 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web-1024x683.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web-300x200.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web-768x512.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web-1536x1024.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/1000073992_web.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-987" class="wp-caption-text">Vor dem Schloss Seehof, Foto: Dieter Wowra</p></div>
<p>Anna Habel-Pöllmann</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ganztages-Ausfahrt nach Reutlingen</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/ganztages-ausfahrt-nach-reutlingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Museums- und Galeriefreunde machten sich am frühen Morgen mit der Bahn auf den Weg nach Reutlingen. Es hat sich gelohnt, der freien Reichsstadt einen Besuch abzustatten und sich über die Geschichte der Stadt zu informieren. Schon im Jahr 1240...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Museums- und Galeriefreunde machten sich am frühen Morgen mit der Bahn auf den Weg nach Reutlingen. Es hat sich gelohnt, der freien Reichsstadt einen Besuch abzustatten und sich über die<br />
Geschichte der Stadt zu informieren. Schon im Jahr 1240 war von Reutlingen als freie Reichsstadt die Rede.<br />
An Hand eines Stadtplans zeigte uns der Stadtführer Herr Kober die Ausdehnung der Altstadt, die vor 300 Jahren zu über zwei Dritteln niederbrannte und neu aufgebaut werden musste. Immer wieder wurden wir auf die Spuren des Infernos hingewiesen. Unser Spaziergang führte uns zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt: der Nikolaikirche, dem Spital, dem Rathaus, dem Marktplatz, der engsten Straße der Welt (nur 0,31 m breit an der engsten Stelle), dem Gildebrunnen und nicht zuletzt zur Marienkirche, in der seit 1519 evangelische Gottesdienste gefeiert werden.<br />
Nach einem schmackhaften Mittagessen am Marktplatz machen wir uns auf den Weg zum Spendhaus, wo uns eine Kunstführung durch die aktuelle Kunstausstellung erwartete. Gezeigt wurden Graphiken von namhaften Künstlern wie Max Beckmann, Edvard Munch, Otto Dix, HAP Grieshaber, Marina Abramowic u.a. zum Thema Liebe.<br />
Im berühmten Café Sommer stärkten wir uns zum Abschluss für die Heimfahrt. Dabei konnten wir  bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Kuchen unsere Erfahrungen austauschen.</p>
<p>Ruth Ringwald</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-974 size-full" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_2.jpg" alt="" width="1400" height="1020" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_2.jpg 1400w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_2-300x219.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_2-1024x746.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_2-768x560.jpg 768w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-976 size-full" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3.jpg" alt="" width="1800" height="1206" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3.jpg 1800w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3-300x201.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3-1024x686.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3-768x515.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3-1536x1029.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Reutlingen_3-600x403.jpg 600w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/warum-in-die-ferne-schweifen-sieh-das-gute-liegt-so-nah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:40:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Und in der Tat war es eine vergnügliche Ausfahrt, zu der wir uns ins geschichtsträchtige Remstal-Städtchen aufmachten. Auch der Regen hatte sich inzwischen verzogen, als wir an der Schorndorfer Stadtkirche eintrafen. Deren Größe überrascht ja ebenso wie ihre Ausstattung etwa...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und in der Tat war es eine vergnügliche Ausfahrt, zu der wir uns ins geschichtsträchtige Remstal-Städtchen aufmachten. Auch der Regen hatte sich inzwischen verzogen, als wir an der Schorndorfer Stadtkirche eintrafen. Deren Größe überrascht ja ebenso wie ihre Ausstattung etwa mit der „Wurzel Jesse“, dem weithin einmaligen Kreuzrippengewölbe der Marienkapelle, oder dem expressiven Kirchenfenster von Ada Isensee („Jedermann“/Mose am brennenden Dornbusch) von 2006. Eindrücklich auch die an der Südseite aufgestellten Skulpturen für die 10 Remstäler Anführer des Bauernaufstands „Armer Konrad“. Die Aufrührer wurden, wie etwa Jacob Dautel aus Schlechtbach, 1514 in Schorndorf enthauptet und mit den abgeschlagenen Köpfen zu ihren Füßen auf dem Kirchhof bestattet.</p>
<p>Nach dem Mittagessen im Restaurant „Courage“ ging’s weiter auf den Frauenstadtrundgang, während dem wir einige couragierte Schorndorferinnen vorgestellt bekamen. So etwa die Schriftstellerin Caroline Paulus, deren Erstlingsroman kein Geringerer als Goethe selbst einstens anerkennend rezensierte. Oder auch Rosa Kamm, Sozialdemokratin mit Herz und Hirn für die Belange der kleinen Leute und  Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Badens von 1946. Oder Dr. Ilse Beisswanger, 1929 zur ersten württembergischen Amtsrichterin berufen, die noch 1964 als Landgerichtsdirektorin amtierte. Sie und viele weitere Frauen haben die Tradition fortgeführt, die einst von Barbara Künkelin und ihren Mitstreiterinnen 1688 begründet wurde, indem sie die Übergabe der Stadt an französische Truppen unter dem General und Mordbrenner Mèlac verhinderten.</p>
<p>In der Confiserie Schreyer, wo wir uns zur Kaffeerunde einfanden, gesellte sich als Überraschungsgast Lea Wegner zu uns, um uns anschließend mit den Hintergründen der ehemaligen Festungsstadt Schorndorf als einer der einst 7 württembergischen Landesfestungen vertraut zu machen. Ihr wie gewohnt sachkundiger und engagierter Vortrag vor den noch vorhandenen steinernen Resten der einstigen Festungsanlagen brachte Erstaunliches ans Licht. So etwa die gewaltigen Ausmaße der Wälle und Gräben, die man sich heute kaum noch vorstellen kann, aber auch die ungeheuren Mengen an Finanzmitteln und Personal für deren Errichtung und Instandhaltung. Und nicht zuletzt die rasche Überholtheit der jeweils gewählten Festungskonzepte, die sich aufgrund der stetigen Weiterentwicklung der Rüstungstechnologien als untauglich erwiesen und daher aufgegeben werden mussten. Daraus ließen sich selbst für heutige verteidigungs- und rüstungspolitische Fragestellungen wichtige Erkenntnisse ziehen.</p>
<p>Gegen Abend gingen wir auf schwer gewordenen Beinen, doch reich an neu gewonnenen Einblicken zurück zum Schorndorfer Bahnhof, um von dort mit fast pünktlich verkehrenden Bahnen zur (Gott Lob!) glücklichen Rückkehr in unsere heimatlichen Gefilde müde, aber vergnügt aufzubrechen.</p>
<p>Martin Frey</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-948 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-1024x768.jpeg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-300x225.jpeg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-768x576.jpeg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-1536x1152.jpeg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/IMG_0795-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
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		<item>
		<title>Besuch des französischen Viertels in Tübingen</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/besuch-des-franzoesischen-viertels-in-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Museumsfreunde folgten am 8.4.26 der Einladung von Gottfried Ringwald, das Französische Viertel in Tübingen zu erkunden. Die Stadtführerin Silke Amos führte uns 90 Minuten durch das städtebaulich interessante Viertel. Es liegt im Süden von Tübingen Sein Name erinnert an...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_961" style="width: 205px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-kiUT]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-961" class="wp-image-961" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530-235x300.jpg" alt="" width="195" height="249" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530-235x300.jpg 235w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530-802x1024.jpg 802w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530-768x980.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530-1203x1536.jpg 1203w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1530.jpg 1504w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a><p id="caption-attachment-961" class="wp-caption-text">Initiator Gottfried Ringwald</p></div>
<p>20 Museumsfreunde folgten am 8.4.26 der Einladung von Gottfried Ringwald, das Französische Viertel in Tübingen zu erkunden. Die Stadtführerin Silke Amos führte uns 90 Minuten durch das städtebaulich interessante Viertel. Es liegt im Süden von Tübingen</p>
<p>Sein Name erinnert an die Kaserne der französischen Streitkräfte die 40 Jahre dort stationiert waren. Nach ihrem Abzug 1990 erwarb die Stadt das Kasernengelände zu einem sehr günstigen Bodenpreis. Sie verkaufte das Gelände an private Bauherrn. So finden sich im Französischen Viertel ganz unterschiedliche Bauten. Eine der Vorgaben war, Erdgeschoss für Handel und Gewerbe einzuplanen. So bietet sich ein buntes Nebeneinander an Geschäften und Gaststätten. Die zahlreichen Bauherrn sorgten für eine Vielfalt von Gebäuden mit Innenhöfen und Grünflächen. Es entstand eine Mischung von über 120 Gewerbebetrieben, Läden, Gastronomie, Handwerkern und Büros, vielen Studierenden, Menschen verschiedener sozialer Schichten, Herkünfte, alte und junge, arme und reiche. Dabei entstanden 1100 Wohnungen, ca. 2500 Einwohner , 150 Betriebe und 700 Arbeitsplätze. Die Kasernengebäude wurden erhalten, um Wohnraum zu schaffen für Familien und Studierende. Das Konzept einer autofreien Zone ist nicht aufgegangen. Leider gibt es zu wenig Parkplätze für die Bewohner und Besucher, Die zwei Parkhäuser mit 300 Parkplätzen reichen nicht aus. 3 Buslinien erschließen das Viertel . Ein Teil des dichten Wegnetze ist für Radfahrer und Fußgänger vorbehalten. Ein vorhandener Bach wird in das Quartier integriert. Die ehemalige Panzerhalle, ist jetzt ein überdachter Freiraum für Ballspiele und Ort der nachbarschaftlichen Begegnung. Die Bewohner werden mit Energie vom Blockheizkraftwerk versorgt. Es gibt auch Solardächer. alte Bäume wurden erhalten und neue Bäume wurden gepflanzt. Auf den vorhandenen Freiflächen haben die unterschiedlichen Architekten eine vielfältige Bebauung geschaffen. Die Gebäude unterscheiden sich im Stil, Materialien, Formen, Farbe, Fassadengestaltung und Begrünung. Seit 1993 leben in den sechs modernisierten Mannschaftsgebäuden über 500 Studenten. Viele junge Familien haben sich im Viertel eine Wohnung gekauft oder wohnen dort zur Miete.</p>
<p>Das Nebeneinander von Gewerbebetrieben und Wohnungen ist nicht unproblematisch, da die Anwohner Lärm und Emissionen ertragen müssen.</p>
<p>Gottfried Ringwald</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-960 size-full" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1533.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1533.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1533-300x200.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/DSCF1533-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adventskaffee in der Zehntscheuer</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/adventskaffee-in-der-zehntscheuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 15:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausschnitt aus dem Reformationsaltar von Lukas Cranach (1547/48), Stadtkirche Wittenberg. Der Adventskaffee der Museumsfreunde hat schon eine lange Tradition und wurde von der ehemaligen Leiterin des Museums, Frau Cornelia Wenzel, initiiert. Der Einladung zum diesjährigen Adventskaffee am 1. Advent sind...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Ausschnitt aus dem Reformationsaltar von Lukas Cranach (1547/48), Stadtkirche Wittenberg.</h5>
<p>Der Adventskaffee der Museumsfreunde hat schon eine lange Tradition und wurde von der ehemaligen Leiterin des Museums, Frau Cornelia Wenzel, initiiert. Der Einladung zum diesjährigen Adventskaffee am 1. Advent sind etwa 35 Besucherinnen und Besucher voller Erwartung gefolgt. In der wunderschön adventlich geschmückten Zehntscheuer gab es Hefezopf, Nusskranz Mohnkranz, sowie, passend zum Anlass, leckeres Weihnachtsgebäck zu Kaffee und Tee. Das Besondere war jedoch der Vortrag von Frau Dr. Kobler zum Thema „Frauen der Reformation“, einem Thema, das gut in das Jubiläumsjahr 500 Jahre Bauernkrieg passte.</p>
<p>Frau Dr. Kobler ist als Pfarrerin und Referentin im Böblinger Dekanat vielen Besucherinnen und Besuchern bekannt. Im Rahmen der Regionalinitiative zu 500 Jahren Bauernkrieg hat sie die Veranstaltungen der evangelischen Kirche koordiniert und mitverantwortet. Im ihrem Vortrag ging es um einen relativ unbekannten Aspekt der Reformation, nämlich um Frauen, die eine wichtige Rolle in ihrer Zeit gespielt haben, aber eher in Vergessenheit gerieten. Frau Dr. Kobler zeigte, dass sich Frauen, wie die aufständischen Bauern von den Reformatoren ermutigt gefühlt haben, selbst das Wort zu ergreifen und auf eklatante Missstände ihrer Zeit aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand dabei Argula von Grumbach (1492-1568), die selbst Flugschriften verfasste und mutig für ihre Überzeugung einstand, wobei sie und ihre Familie dafür viele Nachteile erleiden musste. Für diesen spannenden Vortrag gab es viel Beifall und danach die wohlverdienten weihnachtlichen Leckereien und Gelegenheit für angeregte Gespräche in stimmungsvoller Atmosphäre.</p>
<p>Die Organisatorinnen danken Frau Dr. Kobler für ihren Beitrag und Herrn Witschel mit seinem Team für die freundliche Unterstützung.</p>
<p><em>Marianne Schenek-Freier und Dr. Anna Habel-Pöllmann</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baden-Baden: „Max Liebermann und seine Zeit“ im Museum Frieder Burda und „UNESCO Weltkulturerbe Baden-Baden“ im Stadtmuseum im Alleenhaus</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/baden-baden-max-liebermann-und-seine-zeit-im-museum-frieder-burda-und-unesco-weltkulturerbe-baden-baden-im-stadtmuseum-im-alleenhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser erster Programmpunkt in Baden-Baden waren zwei Parallel-Führungen durch die Ausstellung „Max Liebermann und seine Zeit – Impressionismus in Deutschland“, eine hochkarätige Schau, die in Kooperation mit dem Museum Barberini in Potsdam konzipiert worden war. Beide Gruppen lobten die sehr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-rNnd]"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-638 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-300x225.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-1024x768.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-768x576.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-1536x1152.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_112006-scaled-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Unser erster Programmpunkt in Baden-Baden waren zwei Parallel-Führungen durch die Ausstellung „Max Liebermann und seine Zeit – Impressionismus in Deutschland“, eine hochkarätige Schau, die in Kooperation mit dem Museum Barberini in Potsdam konzipiert worden war. Beide Gruppen lobten die sehr guten Führungen!</p>
<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-rNnd]"><img decoding="async" class="alignright wp-image-639 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-300x225.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-1024x768.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-768x576.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-1536x1152.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_114310-scaled-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Zum Mittagessen wurden wir im „Wirtshaus Molkenkur“, einen Kilometer stadtauswärts, mit leckeren Gerichten bewirtet.  Am Nachmittag ging es wieder zurück in die Lichtentaler Allee zum „Stadtmuseum im Alleenhaus“, wo die beiden Gruppen von zwei kundigen Museumsführerinnen erfuhren, wie sich Baden-Baden seit der Römerzeit zu einer der elf „Great Spa Towns of Europe“ entwickelt hat und dafür vor einiger Zeit mit der Bezeichnung „UNESCO Weltkulturerbe Baden-Baden“ ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Der Tag in Baden-Baden endete wieder beim Museum Frieder Burda: im benachbarten Café der Kunsthalle, die durch einen Gang mit dem Museum Burda verbunden ist, ließen wir den Tag bei Kaffee und Kuchen (der dank der hohen Teilnehmerzahl aus der Reisekasse bezahlt werden konnte) ausklingen. Einige Mitglieder nutzten die Gelegenheit noch einmal zu einem kurzen zweiten Gang durch die Liebermann-Ausstellung. <em> Gerda Lehmann</em></p>
<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-rNnd]"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-640 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-1024x768.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-300x225.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-768x576.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-1536x1152.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251125_151311-scaled-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Highlights in Holzgerlingen</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/highlights-in-holzgerlingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Vormittag besuchten wir den Künstler Fritz Mühlenbeck in seinen Ausstellungsräumen in Holzgerlingen. Nach einem herzlichen Empfang mit Getränken und Gebäck durch das Ehepaar Mühlenbeck durften wir hier Glaskunst in wunderbar ästhetischer Farbgestaltung erleben und mit Fritz Mühlenbeck über seine...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-GsYw]"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-628 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-188x300.jpg 188w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-643x1024.jpg 643w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-768x1223.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-965x1536.jpg 965w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1-1286x2048.jpg 1286w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251104_113544-scaled-1.jpg 1608w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></a>Am Vormittag besuchten wir den Künstler Fritz Mühlenbeck in seinen Ausstellungsräumen in Holzgerlingen. Nach einem herzlichen Empfang mit Getränken und Gebäck durch das Ehepaar Mühlenbeck durften wir hier Glaskunst in wunderbar ästhetischer Farbgestaltung erleben und mit Fritz Mühlenbeck über seine Kunst ins Gespräch kommen. <a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-GsYw]"><img decoding="async" class="alignright wp-image-629 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-300x135.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-1024x461.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-768x346.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-1536x692.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Muehlenbeck-2-scaled-1-2048x922.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Anschließend waren wir zum Mittagessen im Stadtcafé.</p>
<p>Am Nachmittag lernten wir im Heimatmuseum Holzgerlingen in der neuen Sonderausstellung „O wenn I Geld gnuag hätt – Vom Tauschhandel bis zum Bitcoin“ Interessantes über die Geschichte des Geldes.</p>
<p>Heinz Lüdemann, ehrenamtlich als Kurator im Museum Holzgerlingen tätig, führte uns durch diese hervorragend konzipierte Ausstellung. Vor der Heimfahrt ließen wir den erlebnisreichen Tag, wiederum im Stadtcafé, bei Kaffee und Kuchen ausklingen.<br />
<em>Gerda Lehmann</em></p>
<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-GsYw]"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-630 size-large" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-1024x461.jpg" alt="" width="1024" height="461" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-1024x461.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-300x135.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-768x346.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-1536x692.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Heimatmuseum-2-scaled-1-2048x922.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf unsere Würzburg-Fahrt</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/rueckblick-auf-unsere-wuerzburg-fahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 12:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://museumsfreundebb.de/?p=72</guid>

					<description><![CDATA[Festung Marienberg Mit ein wenig Verspätung, da 3 Teilnehmer nicht am vereinbarten Platz angekommen waren, fuhren wir nach einer Frühstückspause an einem Autobahnrastplatz nach Würzburg. Hier wurden wir bereits von 2 Gästeführerinnen erwartet. Mit viel Begeisterung wurden wir durch die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Festung Marienberg</h5>
<div id="attachment_364" style="width: 179px" class="wp-caption alignright"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-9m0M]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-364" class="wp-image-364 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-169x300.jpg 169w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-577x1024.jpg 577w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-768x1363.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-865x1536.jpg 865w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1-1154x2048.jpg 1154w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_120607-scaled-1.jpg 1442w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a><p id="caption-attachment-364" class="wp-caption-text">Marienkapelle mit Adam und Eva</p></div>
<p>Mit ein wenig Verspätung, da 3 Teilnehmer nicht am vereinbarten Platz angekommen waren, fuhren wir nach einer Frühstückspause an einem Autobahnrastplatz nach Würzburg. Hier wurden wir bereits von 2 Gästeführerinnen erwartet. Mit viel Begeisterung wurden wir durch die Altstadt von Würzburg geführt und haben viele besondere Bauwerke, wie den Dom, die Kilianskirche, das historische Rathaus und die gotische Marienkapelle, die als Höhepunkt spätgotischer Baukunst in Unterfranken und als Nachfolgebau einer zerstörten Synagoge gilt, besucht. Die Marienkapelle ist auch durch die berühmten Figuren von Tilman Riemenschneider „Adam und Eva“, die am Südportal angebracht wurden, bekannt. Inzwischen wurden die Figuren durch Kopien ausgewechselt und die Originale begegneten uns dann im Museum für Franken, das wir am Nachmittag besucht haben. Vorher ging es jedoch zum Essen in den „Alten Kranen“, direkt am Main.</p>
<p>Der Nachmittag begann, wie erwähnt, mit dem Museum für Franken, wo wir die weltbekannte Riemenschneider Ausstellung besuchten. Tilman Riemenschneider war einer der bedeutendsten Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Er betrieb zwischen 1485 und 1531 in Würzburg eine große Werkstatt. Seine Arbeiten lieferte er bis über die Stadtgrenzen hinaus nach Franken und andere Gegenden. Eine seiner bekanntesten Werke waren die Flügelaltäre in Münnerstadt, Rothenburg und Creglingen. Sehr bekannt waren seine beiden Steinfiguren „Adam und Eva“ an der Marienkapelle. Er schuf beide nackt und dies führte zu einem großen Skandal zu seiner Zeit.</p>
<div id="attachment_365" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-9m0M]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-365" class="wp-image-365 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-169x300.jpg 169w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-577x1024.jpg 577w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-768x1363.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-865x1536.jpg 865w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1-1154x2048.jpg 1154w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_164146-scaled-1.jpg 1442w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a><p id="caption-attachment-365" class="wp-caption-text">Weingut im Hundertwasser-Stil</p></div>
<p>Danach fuhren wir weiter nach Untereisenheim, wo wir ein Weingut im Hundertwasserstil besuchten, einem weiteren Highlight unserer Reise. Neben Kunst und Stadtführung beeindruckte auch die unwahrscheinlich schöne Natur in diesem Herbst. Die Hänge mit den Weinreben leuchteten golden und die Bäume zeigten sich ebenfalls in ihrem schönsten, bunten Kleid.</p>
<p>Leider reichte die Zeit nicht mehr, wie geplant Volkach zu besuchen und so fuhren wir gleich zum Café „Zuckerscheune“ und ließen uns das Vesper und einige auch den Wein aus Franken munden.</p>
<div id="attachment_366" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-9m0M]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-366" class="wp-image-366 size-medium" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-300x169.jpg 300w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-1024x577.jpg 1024w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-768x433.jpg 768w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-1536x865.jpg 1536w, https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/20251018_170340-scaled-1-2048x1154.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-366" class="wp-caption-text">Landschaft bei Volkach</p></div>
<p>Danach ging es wieder nach Hause und ein sehr schöner Tag mit außerordentlich gutem Wetter endete – vielleicht wegen des Weines! – heiter, doch auch etwas müde. Rückkehr in Böblingen um 21.00 Uhr. <em>Von</em> <em>Sabine Wowra</em></p>
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		<title>Tagesausflug nach Waiblingen</title>
		<link>https://museumsfreundebb.de/tagesausflug-nach-waiblingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 13:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
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					<description><![CDATA[Waiblingen wurde im Dreißigjährigen Krieg schwer zerstört. Am 5. September 1634, nach der Schlacht bei Nördlingen, setzten kaiserliche Truppen die Stadt in Brand. Fast ganz Waiblingen wurde dabei zerstört – darunter viele Fachwerkhäuser, die Stadtmauer und andere bedeutende Gebäude. Nur...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Waiblingen wurde im Dreißigjährigen Krieg schwer zerstört. Am 5. September 1634, nach der Schlacht bei Nördlingen, setzten kaiserliche Truppen die Stadt in Brand. Fast ganz Waiblingen wurde dabei zerstört – darunter viele Fachwerkhäuser, die Stadtmauer und andere bedeutende Gebäude. Nur wenige Bauten wie der Hochwachtturm blieben erhalten.<br />
Nach dem verheerenden Brand begann der mühsame Wiederaufbau Waiblingens. Dabei wurde ein besonderer Weg eingeschlagen: Fachwerkhäuser aus umliegenden Dörfern wurden abgetragen und in Waiblingen wieder aufgebaut. So entstanden Straßenzüge, in denen sich heute Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen und Regionen befinden. Dadurch erhielt die Altstadt ihren einzigartigen und charmanten Charakter, der bis heute sichtbar ist.<br />
Die Fachwerkhäuser in Waiblingen zeichnen sich durch ihre kunstvolle Holzbauweise aus. Viele der Häuser stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und wurden nach dem Brand sorgfältig rekonstruiert oder umgesetzt. Einige Gebäude zeigen typische Neidköpfe – skurrile oder furchterregende Gesichter, die Neid und böse Geister abwehren sollten.</p>
<p><a href="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Neidkopf.jpeg" rel="prettyPhoto[gallery-79zA]"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-368 size-full" src="https://museumsfreundebb.de/wp-content/uploads/Neidkopf.jpeg" alt="" width="290" height="192" /></a>Diese Neidköpfe oder „Neidfratzen“ sind in das Fachwerk integriert oder befinden sich an den Dachrändern. Sie dienten dazu, Wohlstand vor neidischen Blicken zu schützen – ein Aberglaube, der im Mittelalter weit verbreitet war. In Waiblingen lassen sich viele solcher Fratzen an alten Gebäuden entdecken.<br />
Der Hochwachtturm ist eines der wenigen Gebäude, die den Stadtbrand von 1634 überstanden haben. Er diente ursprünglich als Wachturm und Teil der Stadtbefestigung. Von hier aus konnten Wächter frühzeitig Brände, feindliche Truppen oder andere Gefahren erkennen. Heute ist der Turm ein Wahrzeichen der Stadt.<br />
Auch Teile der alten Stadtmauer sind noch erhalten und vermitteln einen Eindruck davon, wie die mittelalterliche Stadt befestigt war. Ursprünglich schützte die Mauer mit ihren 15 Türmen und 3 Stadttoren die Einwohner vor Angriffen. Der Beinsteiner Torturm ist noch erhalten, die anderen beiden Tore wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen.</p>
<p>Waiblingen war früher ein Zentrum des Gerberhandwerks. Entlang des Flusses Rems siedelten sich Gerber an, die Tierhäute zu Leder verarbeiteten. Die Nähe zum Wasser war wichtig, da große Mengen Wasser für das Gerben benötigt wurden. Die alten Gerberhäuser, die im Mittelalter außerhalb der Stadtmauer waren, sind heute noch in Teilen der Altstadt zu sehen, und zeugen von der einst wirtschaftlichen Bedeutung des Handwerks.<br />
Waiblingen ist ein Beispiel dafür, wie eine Stadt nach schwerer Zerstörung wieder aufgebaut und ihre Geschichte bewahrt wurde. Die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser, die Neidköpfe, der Hochwachtturm, die Stadtmauer und das Erbe der Gerber erzählen Geschichten aus einer bewegten Vergangenheit.</p>
<h5><em>Gudrun Eberhard</em></h5>
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