
20 Museums- und Galeriefreunde machten sich am frühen Morgen mit der Bahn auf den Weg nach Reutlingen. Es hat sich gelohnt, der freien Reichsstadt einen Besuch abzustatten und sich über die
Geschichte der Stadt zu informieren. Schon im Jahr 1240 war von Reutlingen als freie Reichsstadt die Rede.
An Hand eines Stadtplans zeigte uns der Stadtführer Herr Kober die Ausdehnung der Altstadt, die vor 300 Jahren zu über zwei Dritteln niederbrannte und neu aufgebaut werden musste. Immer wieder wurden wir auf die Spuren des Infernos hingewiesen. Unser Spaziergang führte uns zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt: der Nikolaikirche, dem Spital, dem Rathaus, dem Marktplatz, der engsten Straße der Welt (nur 0,31 m breit an der engsten Stelle), dem Gildebrunnen und nicht zuletzt zur Marienkirche, in der seit 1519 evangelische Gottesdienste gefeiert werden.
Nach einem schmackhaften Mittagessen am Marktplatz machen wir uns auf den Weg zum Spendhaus, wo uns eine Kunstführung durch die aktuelle Kunstausstellung erwartete. Gezeigt wurden Graphiken von namhaften Künstlern wie Max Beckmann, Edvard Munch, Otto Dix, HAP Grieshaber, Marina Abramowic u.a. zum Thema Liebe.
Im berühmten Café Sommer stärkten wir uns zum Abschluss für die Heimfahrt. Dabei konnten wir bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Kuchen unsere Erfahrungen austauschen.
Ruth Ringwald




